Weniger ist mehr - auch am Arbeitsplatz

Juli 17, 2021

Weniger ist mehr - auch am Arbeitsplatz

Wer 20 Tabs im Browser offen hat kann sowieso nicht alle gleichzeitig betrachten: “Beschränken auf das Minimum.” Darum geht es beim Minimalismus und das lässt sich perfekt auf den Arbeitsplatz und insbesondere das Home Office übertragen.


Im Home Office steht man vor vielen Herausforderungen. Die allergrößte ist Ablenkung. In unserer heutigen Konsumgesellschaft gibt es eine ganze Menge davon. Wir müssen uns nicht nur darum kümmern wo wir unsere Sachen im Keller lagern und wiederfinden, sondern auch noch der Ablenkung des Smartphones entweichen. Wir alle kennen das nur zu gut. Oft ist weniger gleich mehr. 

Überträgt man das alles auf unseren Arbeitsplatz, dann ist der Effekt von einem Schreibtisch ohne Ablenkungen gigantisch groß. Das Gehirn muss viel weniger zwischen den vielen Eindrücken hin und her wechseln und das steigert die Produktivität. Die Vorteile von Minimalismus sind ganz offensichtlich, wenn man sie einmal betrachtet. Deshalb haben wir diese hier einmal aufgelistet:

  • Ordnung
    Ein aufgeräumtes Zimmer ist übersichtlicher und wir denken nicht ständig daran, dass wir einmal wieder aufräumen sollten. Außerdem finden wir Dinge beim Suchen schneller.
  • Zeitgewinn
    Wer weniger besitzt, der kümmert sich auch um weniger und hat somit mehr Zeit für die wichtigen Dinge.
  • Freiheit
    Weniger zu besitzen bedeutet ein größeres Maß an Freiheit und Flexibilität. Bedenkt man, dass manche Leute nur mit einem Rucksack um die Welt reisen, dann sind sie um einiges flexibler als ich in meinem Zimmer voller Dingen die einen ganzen Container zum Transport benötigen.
  • Kreativität
    Minimalismus hat den positiven Nebeneffekt, dass wir uns viel weniger ablenken lassen. Das sorgt dafür, dass unser Gehirn viel kreativer und leistungsfähiger wird.

Okay, die Vorteile sind nun offensichtlich. Was bedeutet jetzt aber Minimalismus am Arbeitsplatz? Hierbei haben wir einige Schritte für Euch zusammengeschrieben, die ihr direkt umsetzen könnt:

1. Hard Reset
Ein aufgeräumtes Zimmer ist übersichtlicher und wir denken nicht ständig daran, dass wir einmal wieder aufräumen sollten. Außerdem finden wir Dinge beim Suchen schneller.

2. Neue Strukturen aufsetzen
Sobald einmal alles auf Null zurückgesetzt wurde, beginnen wir NUR DIE WIRKLICH WICHTIGEN Dinge wieder (in unserem Schreibtisch Beispiel) auf den Tisch zu stellen. Getreu dem Motto “Weniger ist mehr”. Danach wird alles was nicht wichtig ist weggepackt, verschenkt, verkauft oder in eine Kiste gepackt, falls es doch noch wichtig werden sollte (was eigentlich nie der Fall ist).

3. Vorgang wiederholen
Das wars? Ja das wars! Das waren die ersten Schritte um ganz einfach Fokus und Produktivität an deinem Arbeitsplatz zu 200% zu verbessern. Jetzt überträgst du das alles auf weitere Bereiche: E-Mail Postfach, offene Browserfenster, Dinge in Schubladen, herumliegende ToDo- und Einkaufs-Listen… oder auch täglich zum Beispiel in deine offenen Anwendungen auf dem Desktop (maximal drei Stück gleichzeitig) usw.

Minimalismus ist also eigentlich gar nicht so schwer. Anfangen kannst du jetzt!

Bücherregal uniture

Auch das neu-einrichten deines

Arbeitsplatzes kann einen sehr positiven Effekt auf deine Produktivität haben. ABER natürlich nur minimalistisches einrichten: schlichte und einfache Möbelstücke und Bürozubehör kaufen + weiße und schwarze Möbel eignen sich am besten. Sie sind einfach und lenken unser Gehirn nicht sonderlich ab.

Also worauf wartest du noch? LOS GEHT’S,


Dein UNITURE Team

#FreeYourDesk